Mein fahrbarer Untersatz von Ottobock

Gruppenbild mit RollstuhlMein E-Rolli ist mein Hauptfortbewegungsmittel. Er ist sozusagen meine Beine, mit denen ich mich im Haus und außerhalb bewegen kann. Es handelt sich dabei um einen Ottobock B 500 mit Kinnsteuerung, Sitzkantelung und Bluetooth-Schnittstelle. Ich will euch hier nicht mit technischen Details langweilen. Nur so viel sei dazu gesagt: ich bin mit dem Teil sehr zufrieden, es ist robust und zuverlässig und ich kann mich damit recht gut bewegen.
Da ich meine Hände nicht bewegen kann mussten wir die Option mit der Kinnsteuerung wählen. Das funktioniert größtenteils ziemlich gut (bis auf die Situationen, in denen durch irgendetwas bei mir eine Spastik ausgelöst wird. Aber da hätte ich mit jedem anderen System sicher auch meine Probleme).
Die Bluetooth-Schnittstelle ist insofern für mich wichtig, weil ich damit verschiedene Funktionen im Haus steuern kann, wie zum Beispiel meinen Plattformlift, Fernseher und was besonders komfortabel ist: Mittels des Joystick meiner Kinnsteuerung meine Maus am Computer.
Ein kleiner Nachteil: mit einer Gesamthöhe (inklusive meiner Person) von 1,54 m und einem Gesamtgewicht von rund 250 kg sind „wir“ schon ein ziemliches Geschoss. Das bedeutet, dass ich für den Transport immer ein Taxi mit Rampe/Lift brauche und auch in Gaststätten und sonstigen Räumlichkeiten ziemlich besitzergreifend bin. Aber zumindest wird man dann auch nicht übersehen.

 

11742976 883324101705029 2078014626382424761 nMit meinem Rolli habe ich zum ersten Mal kennengelernt, was in der Umwelt, und das vor allem in der freien Wildbahn, alles Barrieren sein können. Als Fußgänger habe ich darauf niemals geachtet, wie viele Stufen es in ein Lokal waren oder wo vielleicht ein schlechter Straßenbelag war. Aber mehr dazu findet ihr auf meiner Seite unter dem Punkt „Barrierefrei“.